FH-AStA im Dialog

Januar 15th, 2009 12:39 von Redaktion in • Fachhochschule

“Wir sind bewusst unpolitisch”

Von THOMAS REIßNER

CZ-Mitglied Thomas Reißner im Gespräch mit den FH-AStA-Vorstandsmitgliedern Bastian Wiehe, Studiengang Betriebswirtschaft und Lina Buchmann, Studiengang Maschinenbau.

CZ: Hallo zusammen. Wenn man hier ins B-Gebäude geht, schlägt einem dieser unangenehme Mief entgegen.
Bastian: Im Eingangsbereich riecht es nach Cafeteria.
CZ: Gibt es eigentlich irgendwelche Tiere, die euch etwas bedeuten?
Lina: Unser Hund zu Hause.
CZ: Hat der etwa eine putzige Nase?
Lina: Er ist einfach Klasse. Wenn ich nach Hause komme, kommt der mir immer mit einem Stofftier im Maul entgegen und man freut sich einfach über ihn.
CZ: Sehr verständlich. Stichwort Meersau. Was fällt euch dazu ein?
Bastian: Dazu fällt mir nur ein, dass unser Nachbarhund gerne Meerschweinchen frisst.
Lina: Unserer hat schon mal ein Kaninchen gegessen.
CZ: Ich konnte meinem Hund eine Wurstscheibe vor die Nase halten und er hat sie lediglich abgeschleckt und Meerschweinchen hat er vor Katzen beschützt. Dafür hat er unangenehme Persönlichkeiten gebissen. Etwas Gift könnte manchem Problem Abhilfe schaffen. Lina, wie bist du denn zum AStA gekommen? Wann hast du davon zum ersten Mal gehört.
Lina: Gehört habe ich davon schon in der ersten Woche am Campus. Reingekommen bin ich allerdings über meinen damaligen Freund ein Dreivierteljahr später.
CZ: Was hat dich denn genau dazu bewegt?
Lina: Es war immer sehr interessant, wenn man hier war, und es fehlten eben viele Leute. Ich habe mich spontan dazu entschlossen.
CZ: Wie sieht‘s bei dir aus, Bastian? Was ist dein Aufgabenbereich?
Bastian: Wir haben keinen definierten Aufgabenbereich. Wir drei im Vorstand stimmen die Aufgaben untereinander ab.
CZ: Wie hoch ist der Zeitaufwand?
Lina: Je mehr man investieren möchte, desto mehr kann man auch investieren.
CZ: Sind irgendwelche freien Referatsstellen für die Leser vorrätig?
Bastian: Wir versuchen jetzt nicht, bestimmte Referate zu besetzen. Ich habe mich gestern mit jemanden unterhalten, der sich drei oder vier Mal umentschieden hat. Wenn jemand etwas machen will, dann findet man was für ihn.
CZ: Euer Motto?
Bastian: Auf unserem Briefpapier steht: ich, du, wir, Sie, ihr. Das soll dafür stehen, dass wir für alle am Campus zur Verfügung stehen und behilflich sein wollen.
CZ: Aha. In der Kommunalpolitik seid ihr im Gegensatz zum Uni-AStA ja ein sehr unbeschriebenes Blatt, etwa faule Pöstcheninhaber?
Lina: Wir sind bewusst unpolitisch. Es gibt sehr viele Studierendenvertretungen, die deutlich eine politische Richtung vertreten. Wir haben uns schon länger dazu entschlossen, unpolitisch zu bleiben.
CZ: Aber für die Erstiparty dürfte etwas Arbeit anfallen.
Bastian: Der Aufwand beginnt schon mehrere Wochen im Voraus. Das ist die meiste Arbeit. Der Vorstand, mehrere Referenten, Leute von den Fachschaften und freie Mitarbeiter setzen sich zusammen und sprechen alles durch. Die einzelnen Aufgaben werden verteilt. Am Donnerstagnachmittag meistens geht es mit den Aufbauarbeiten los und nach der Fete dann der gleiche Kram wieder zurück.
CZ: Vielen Dank und Adieu.





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