LONDON CALLING - Studienfahrt in Englands Metropole

Mai 30th, 2009 15:30 von Redaktion in Sonstiges

MARTJE MEINERT

    Von der Förde an die Themse und wieder zurück

    Exhibition in the Audimax

    London ist einzigartig in Europa. Die britische Metropole hat noch heute den Anschein die Hauptstadt der Welt zu sein – diese Stadt schläft nie und lässt ihre Besucher nicht mehr los.


    Vom 29. März bis zum 2. April 2009 reisten 20 Studenten in Begleitung zweier Professoren auf die britische Insel nach London. Organisiert wurde die Studienfahrt von Steen Rasmussen und Ella Mølgaard
    im Rahmen des Englisch Kultur- und Sprachunterrichts für Studierende des IIM mit der Sprachvertiefung Dänisch.

    Mit dem Flieger ging es direkt von Hamburg aus nach London Heathrow. Von dort fuhren wir ohne Probleme mit der U-Bahn zu unserer Unterkunft mitten in die Stadt. Unser Hostel, das „Generator London“, lag zentral in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn Station und war ein perfekter Ausgangspunkt die Stadt zu Fuß, mit dem Bus oder per „Tube“ zu erkunden.

    Neben dem obligatorischen Pflicht-Sightseeing organisierten unsere Professoren besondere Führungen während unseres Aufenthalts in London. So haben sich uns als Studiengruppe Türen geöffnet, die „normalen Touristen“ verschlossen bleiben. Wir besuchten die deutsche Botschaft und erfuhren im Gespräch mit den Mitarbeitern viel über die Arbeit des Auswärtigen Amtes. Im Parlamentsgebäude der Hauptstadt besichtigen wir die Archive und hatten die Gelegenheit alte Dokumente - vorwiegend britische Gesetzestexte - selbst in die Hand zu nehmen und in den Regalen zu stöbern. Ein Freund von Steen (ein hochrangiger Bankenmanager) nahm uns mit auf eine „Walking-Tour“ durch die Londoner City, den Banken Distrikt, und zeigte uns das Zentrum des Geldes mit seinem Insider-Wissen von einer besonderen Seite.

    Vor allem der im Moment günstige Kurs des britischen Pfund machte London für uns Studenten sehr viel erschwinglicher als noch vor wenigen Monaten. So kamen Shoppingliebhaber auf der ganzen Länge der Oxford Street oder auch in einem der größten Kaufhäuser der Welt, dem „Harrod’s“, voll auf ihre Kosten. Aber auch für Kulturhungrige hatte London jede Menge Museen, Theater und Ausstellungen zu bieten.

    Nach einem anstrengenden Tag kreuz und quer durch die Stadt legten wir meist in einem traditionell englischen Pub eine Pause ein, um Hunger und Durst schnell und wirksam zu bekämpfen. In dieser gemütlichen Atmosphäre ließen wir uns die typisch britischen Gerichte wie „Fish & Chips“ oder „Pies“ besonders gut schmecken. Zwischen dem einen oder anderem Pint englischem Bier kamen wir auch schnell ins Gespräch mit den Einheimischen – „Britisch Working-Class“ oder den „College-People“ – und erfuhren ganz leicht noch viel mehr über Land und Leute.

    Wer in das Londoner Nachtleben eintauchen will, muss sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Zum Beispiel die Geschichte mit der Sperrstunde: An einem gemütlichen Abend im Pub wurden wir unerwartet früh vom Schlagen einer Glocke zur „letzten Runde“ aufgefordert, denn um Punkt 23Uhr schließen die Lokale. Pünktlich zu dieser Zeit öffnen eigentlich die Nachtclubs, doch ausgerechnet an diesem Tag hatte der größte Club der Stadt mitten in der Woche geschlossen – da hat ja Flensburg an einem Mittwochabend mehr zu bieten! Witzig war es trotzdem, auch wenn die etwas andere Partynacht viel zu früh auf der Rückbank eines Taxis endete.

    Auf diesem Wege wollen sich alle London-Reisenden noch einmal bei Steen Rasmussen und Ella Mølgaard bedanken. Es wäre sehr zu wünschen, dass sich die Studienfahrt durch den Einsatz unserer Professoren etabliert und vielleicht auch anderen Fachrichtungen ein Beispiel ist - es lohnt sich.





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